Backe, backe, Brote - Joghurtbrot

Noch Brotreste über ? Bitte nicht wegwerfen ! Hier kommen noch ein paar Ideen, was man machen kann... 

Schneidet längliche, dickere Stifte daraus, würfelt einige und den Rest könnt Ihr, mit Hilfe einer Küchenmaschine kleinmahlen, das kann man dann als Paniermehl nutzen. Die Stifte sind lecker zum dippen, z.B. am Fernsehabend, oder für einen flotten Snack, wenn Gäste kommen. Die Würfel könnt Ihr wie Croutons nutzen und Salate aufpeppen, oder Ihr nutzt die Würfel, um Knödel herzustellen (auch hier folgt noch ein Rezept von mir). Es gibt sogar ein Brot, mit altbackenem Brot (auch das Rezept folgt noch). Wichtig ist, das das Brot trocken ist. Wenn noch zufiel Feuchtigkeit drin ist, besteht die Gefahr, das es anfängt zu schimmeln. Das wollen wir ja nicht !!! Wie trockne ich das Brot ? Klar, offen liegen lassen geht..., aber mir liegt es dann immer im Weg rum. Hier eine schöne Alternative, wie ich finde:

Schneidet das Brot entsprechend und wenn Ihr den Backofen in Betrieb habt (sei es Ihr backt gerade ein neues Brot, oder Ihr schmurgelt was anderes leckeres), klappt das super mit der Resthitze. Ihr seit mit dem Ofengut fertig und holt es raus, dann schiebt schnell das altbackene Brot rein, Tür zu, Hitze aus und auskühlen lassen, fertig ! Nach einer Zeit könnt Ihr auch einen Kochlöffel zwischen die Tür klemmen, damit sich kein Kondenswasser bildet. Das Brot ist trocken und nicht mehr Schimmelanfällig. Wenn es vollständig ausgekühlt ist, einfach in Dosen, oder Gläser abfüllen. Sieht doch hübsch aus, oder ???

Ich habe Euch einige Rezepte mit Brot gezeigt. Irgendwann ist halt das Brot verbraucht und wir brauchen ein neues. Kaufen, oder backen ?

Aufgrund der aktuellen Situation, bin ich für so wenig Kontakte wie möglich, darum selber backen ! 

Ist auch überhaupt nicht schwer, günstig und man weiß was drin ist !!! Von Vorteil ist eine Küchenmaschine die ordentlich kneten kann. Aber auch mit Muskelkraft kann gearbeitet werden (Küchenworkout 👍)


Hier ein leckeres Rezept für ein Brot mit Joghurt (oder Sky):

240 ml warmes Wasser

350 g Mehl (Typ 405)

200 g Roggenvollkornmehl (kann auch mit Dinkel, o.anderem Mehl gemacht werden)

100 g Joghurt 3,5%, (alternativ Skyr, mach ich immer)

1 TL Zucker

10 g Hefe (frisch, alternativ ein gehäufter TL Trockenhefe)

2 TL Salz

2 EL Obstessig

1 TL Backmalz (alternativ Honig)





240 ml warmes Wasser mit dem Zucker und der Hefe verrühren. Dann beide Mehlsorten, den Joghurt, das Salz, den Obstessig und Backmalz dazugeben und ordentlich kneten. Der Teig klebt etwas, wird aber immer kompakter beim kneten. Das Ganze dauert schon so 2-3 Minuten

Den Teig anschließend in einer bemehlte Schüssel geben und mit einem Tuch bedecken. An einem warmen Ort (bei mir wieder unter die Decke, auf dem Sofa), mindestens 1,5-2 Stunden ruhen lassen.











Der Teig sollte sich schon entspannt haben und mehr Volumen bekommen, dann quälen wir den nochmal ein bisschen. Also, ab damit auf eine bemehlte Fläche und nochmal schön durchkneten. Man fühlt, wie sich die Konsistenz verändert...., den Teig dann zu einem Brotlaib formen und anschließend in einen Topf, oder eine Auflaufform mit Deckel einlegen. 


Das dann in den kalten Backofen stellen, Deckel drauf lassen und jetzt erst die Temperatur auf 220 Grad Ober/Unterhitze einschalten. Die Backzeit beträgt etwa 55 Minuten. Bitte auch hier beachten, jeder Ofen ist leicht anders. Nach der Zeit, bitte mal den Deckel abheben und schauen, wie das Brot jetzt aussieht. Entweder es ist jetzt fertig, oder Ihr lasst das Brot nochmal so ca. 5-10 Minuten ohne Deckel, weiterbacken. Es ist fertig, wenn Euch das Wasser im Munde zusammenläuft und sich das Brot beim klopfen auf der Unterseite hohl anhört. Ja, das hört man wirklich ! Auf einem Gitter auskühlen lassen und anschließend das frische Brot geniessen.

Hier mein Ergebnis 😋                      S U P E R L E C K E R









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