Herbstgemüse & Co.

Wiedererwartend haben wir heute einen schönen Samstag. Es ist zwar frisch, aber die Sonne setzt sich eindeutig durch. Was heißt das jetzt ? GRILLEN 😀😀😀 Ja, da kennt mein Mann nix, egal was für eine Jahreszeit. Sobald Zeit und Wetter stimmen, geht es auch schon los...

Der aufmerksame Leser weiß, das wir gestern einkaufen waren. Also, an den Kühlschrank fertig, los.... Zum grillen gehört bei uns immer Brot. Schnell noch zum Bäcker ? Neeeee, nix da, selber backen ! Soviel Zeit muss sein. Hier ein tolles Rezept.

Mein Grillbrot für heute ist so ausgefallen:

50 g getrocknete Tomaten

3 Stängel Rosmarin

330 g warmes Wasser

1/2 Päckchen frische Hefe (alternativ guter Teelöffel Trockenhefe)

500 g Mehl nach Wahl (hab 405er genommen)

1 TL Salz

Prise Zucker


Zuerst die getrockneten Tomaten mit den abgestreiften Nadeln vom Rosmarin kleinschneiden. Wer mag, kann da auch noch etwas mit Chilli würzen. Aber nicht zufiel. Allein schon dieser Duft, hhhhmmmmm ! Getrocknete Tomaten haben einen sehr intensiven Geschmack und dazu Rosmarin, ein absolutes Traumpaar !!!





Jetzt aus den restlichen Zutaten einen Teig herstellen. Also, alles in die Schüssel und schön durchkneten. Das dauert auch mal ein paar Minuten..... Wenn der Teig dann seine Konsistenz bekommen hat, knetet das Tomaten-Rosmarin-Gemisch unter. Nachdem der Teig so durchgeknetet wurde, darf dieser sich davon erholen und geht in die Entspannungsphase. Ja, Wellness für Hefeteig nenne ich das 😊
Über die Schüssel kommt ein Tuch und dann ab, an einen warmen Platz. Bei mir  kommt der Teig dann immer unter eine kuschelige Decke auf dem Sofa. Da zieht es nicht und ist gleichbleibend warm.



Ich hatte immer eine Heidenangst vor Hefeteig und der ist mir auch nie so richtig geglückt. Seit ich den Teig unter die Decke packe UND auch wirklich in Ruhe lasse (Ihr wisst ja wie ungeduldig ich bin) für eine ganze Weile, klappt es. Ich lass den Teig mindestens 1 Stunde, eher länger ruhen. Je länger, desto besser.

Wenn man weiß, das man das Brot am nächsten Tag braucht, habe ich auch schon sehr gute Erfahrung damit gemacht, den Teig am Vorabend herzustellen, dann abgedeckt in den Kühlschrank damit. Am nächsten Tag dann wieder aus dem Kühlschrank holen und ab unter die Decke. Der Teig muss dann wieder auf Zimmertemperatur kommen. 1/2Std. reicht. Dann kann man den Teig wunderbar zu einer Form seiner Wahl bringen und während der Ofen aufheizt, einfach nochmal mit Tuch abgedeckt, auf dem Backblech ruhen lassen, abbacken, fertig.

Der Ofen wird auf 200 Grad Ober/Unter Hitze vorgeheizt und das Brot kommt dann für ca. 20 Minuten rein. Sollte es drohen zu schwarz zu werden, die Temperatur auf 180 Grad reduzieren.

Ich hab mich bei der Form heute, für das "Fladenbrot" entschieden.
Heißt, Teig einfach mit den Händen auf dem Backblech (bitte mit Backpapier ausgelegt) auseinander ziehen und so lassen. Wenn das Brot dann aus dem Ofen kommt, auf eine Platte, oder ein Brett umpacken und dann kann man das mit Butter, oder Dipps auf den Tisch stellen. Jeder reisst sich ein Stück ab (natürlich darf man auch ein Messer benutzen) und genießt dann. 
Das Bild ist leider nicht so schön geworden und man kann auch leider nichts riechen. Ich sag Euch MMMMEEEEGGGAAA !



So, die "Vorspeise" ist somit schon mal fertig. Der Ofen ist schon mal an, da kann man auch gleich die Beilage zum Fleisch, oder Fisch darin schmurgeln lassen.

Da gibt es heute herbstliches Ofengemüse. Auch wieder ganz unkompliziert und lecker ! Vor allem kann man das auch gut vorbereiten. Wenn Ihr mit dem Hefeteig fertig seit und der unter die Decke kommt, könnt Ihr das Gemüse fertig machen. Ihr könnt nehmen was Ihr wollt, jedoch ist eine Regel zu beachten...., alles sollte in etwa die gleiche Garzeit haben. 

Da wir Herbst haben, hab ich einen Mix aus folgendem Gemüse gemacht:

Stangensellerie (3 Stangen)

Hoccaidokürbis (muss nicht geschält werden), ca. 1/2 Kürbis

Kartoffeln (je nach Größe 7-10)

Sellerieknolle (1/4 Stück)

Möhren (3 Stück)

Zwiebeln (1 Gemüsezwiebel, oder 2 kleinere)

Rosenkohl (je nach Größe 10 Stück)

Maronen (Esskastanien, fertig vorgegart, gekauft 250g)

Gewürze nach Wahl, Öl

Das Gemüse hab ich dann geputzt, geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten. Alles in einer großen Schüssel vermengen und mit Gewürzen Eurer Wahl, würzen. Ich habe heute Salz, Chilli und Curry verwendet. Curry zu diesem Gemüse schmeckt phantastisch ! Dann ca. 3 Esslöffel Öl dazu, das Gemüse sollte etwas ölig glänzen, alles miteinander vermengen. Tuch drüber, fertig !

Wenn das Brot dem Backende entgegen sieht, nehmt Ihr ein 2. Blech und auch das wieder mit Backpapier auslegen. Darauf dann einfach das Gemüse verteilen. Dann tauscht Ihr einfach die Bleche. Brot raus, Gemüse rein (mittlere Schiene), bei 200 Grad etwa 35-40 Minuten. Die Zeit vergeht wie im Flug, da Ihr ja mit dem Brot geniessen beschäftigt seit. Das Fleisch, oder der Fisch sollten natürlich entsprechend, zeitlich passend, gegrillt werden. damit dann das fertige Gemüse und das Grillgut gemeinsam gefuttert werden kann. 😜😜😜


Sieht das nicht schon gut aus ??? Und auch hier wieder der Geruch....., hhhhmmmm

Eine einfache, aber sehr leckere Beilage. Und auch noch gesund. So geht bei uns grillen.

Man kann das Gemüse aber auch gerne als alleinige Hauptmahlzeit nehmen.

Das ist dann unsere "vegetarische Ofenpfanne", gerne mit einem Kräuterquark dazu, fertig.






Wir haben auch Gäste, nicht das Ihr denkt, wir essen das Alles alleine ;-)) 


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