Am Wochenende hatte ich das Glück, mir auf der Streuobstwiese eines bekannten Landwirts ein paar wundervolle Äpfel mitnehmen zu können. Dafür brauchte ich mich noch nicht einmal recken und strecken, sondern habe einfach ein paar vom Boden aufgelesen. Klar, an der einen und anderen Stelle, war ne Delle, aber zum backen, kein Problem.
Mit meiner "Beute" bin ich dann ganz Stolz in die Küche marschiert und habe für die Familie einen leckeren Apfelkuchen gebacken (siehe Bild, rechte Seite).
Da ich noch Äpfel über hatte, hab ich gestern nochmal gebacken. Diesmal statt einem Kuchen, zwei Kleine in je einer 18er Form. Den einen behalten wir, den anderen gebe ich an meine Eltern. Da wir nur zu zweit sind, haben wir auf diese weise Kuchen, aber nicht so viel, das wir nur noch Kuchen essen müssen. Ich backe auch nicht immer 2 Stücke. Hier bot es sich wegen der Menge der Äpfel einfach an.
Wer mich kennt weiß, daß ich eigentlich nicht so der Backtyp bin. Warum auch immer, ich koche mit Leidenschaft, aber das Backen wollte mir nie so recht gelingen. Was soll ich sagen ? Eine Herausforderung stand im Raum und ich habe diese jetzt angenommen ! Für den Anfang nehme ich Kuchen, der auch wirklich einfach zu sein scheint. UND ? Es klappt 😅
Es ist jedesmal toll zu sehen, wie sich die einzelnen Zutaten zu so einer tollen, duftenden Köstlichkeit vereinen. Ich stehe min. 5 Minuten vor Backende am Ofen und drück mir die Nase platt, um zu sehen wie der Kuchen in der Hitze gedeit. Und wenn die Zeit um ist, ich die Ofentür öffne und hhhhhmmmmm, der Duft des Gebäcks mich umschwebt.......aaaaaahhhhhh SUPER 😋😋😋
Na, jetzt auch Lust zu backen ? Dann los.....
Backtemperatur 190 Grad, ca. 35 Minuten, für eine 26er Springform benötigt Ihr:
150 g Joghurt (oder Skyr)
125 g Zucker
250 g Mehl
2 Eier (M)
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
3 EL neutrales Öl
ca. 500-700 g Äpfel, wahlweise in Stücke, oder Scheiben
etwas Zitronensaft
Optional: Rosinen, Nüsse, Marzipan, Zimt, Zucker
Den Backofen auf 190 Grad Ober/Unterhitze vorheizen !
Zuerst habe ich die Äpfel geschält, vom Kerngehäuse befreit und in Stücke geschnitten. Danach habe ich diese mit dem Saft der Zitrone überträufelt, das die mir nicht braun werden. Wie Ihr auf dem Bild seht, hat das nicht ganz so gut geklappt 😕, hat aber für das backen des Kuchens keinen Nachteil. Dann stelle ich mir die benötigten Zutaten zusammen, wiege ab und richte mir auch die Kuchenform (in dem Fall waren es ja zwei). Ich finde es so praktisch und kann alles schneller bearbeiten.




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