Herbstzeit, Erntezeit, große Gebinde an Kartoffeln, Zwiebeln, Kohl, Gemüse,.... hach mein Herz schlägt höher !!! Leider haben wir nicht so viel Platz, keinen alten Kartoffelkeller, oder sonstigen großen Lagerraum, der von den Temperaturen gut wäre. Unser Keller ist einfach zu warm und wird auch gleichzeitig für Wäsche genutzt. Da will ich keine großen Vorräte lagern. Da bleibt nur Verarbeiten und dann einfrieren, einkochen, oder AUFESSEN 😝😝😝
Ich habe mich hinreissen lassen leckere Gemüsezwiebeln im Bigpack zu kaufen. Heisst 5 kg Zwiebeln warten darauf in kulinarische Genüsse verwandelt zu werden. Na da leg ich mal los... Zum Auftakt gibt es einen richtig schönen Zwiebelkuchen. Mit einem leckeren Wein dazu, ein ideales Gericht für einen entspannten Abend. Und ich weiß, das da dann kein Kümmel drin ist. Der Ein- oder Andere ruft jetzt bestimmt, "WAS, ohne Kümmel, geht doch nicht !!!" Ja, ich weiss, das ist angeblich besser für die Verdauung. Gerade Zwiebelkuchen, da neigt man ja anschließend gerne zu Blähungen. MIR EGAL ! Dann muss ich halt damit leben, aber Kümmel ist für mich ein Gewürz bei dem ich mich schütteln muss.
Hier nun mein Rezept für einen leckeren Zwiebelkuchen, für eine 26er Springform (oder, wie ich es gerne mache, für 2 18er Formen):
250 g Mehl120 g Butter
1 Ei
1 TL Salz
2 EL Milch (altern. Sahne)
Die Zutaten in einer Schüssel zu einem Teig verkneten. Anschließend zu einer Kugel formen, diese in Frischhaltefolie einpacken und ab in den Kühlschrank, ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Belag erarbeiten.
1 kg Zwiebeln (geschält und in Scheiben, oder Stücke geschnitten)1 TL Salz, Prise Pfeffer, 2 EL Semmelbrösel
Die Zwiebeln sind Arbeit, ja da müsst Ihr durch. Wer eine Küchenmaschine hat, kann diese auch damit zerkleinern. Aber nicht zu klein und nicht zu lange, sonst werden die Zwiebeln zu bitter. Den Speck in einer Pfanne auslassen. Bitte nicht zu kross, er sollte noch saftig sein. Dann die Zwiebeln dazu, ggf. etwas Öl dazugeben. Die Zwiebeln glasig werden lassen. Nun das Alles in eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.
In der Zeit könnt Ihr den "Guss" vorbereiten. Also, Skyr, Eier, Mehl, Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren. Wenn das Zwiebel/Speckgemisch erkaltet ist vermischt Ihr das mit dem Guss.
Auf den Teig verteilt Ihr jetzt das Zwiebel/Speck/Gussgemisch
Nun, ab in den Ofen damit ! Backzeit etwa 50 Minuten. Ihr wisst ja, jeder Ofen ist anders...., also ab und an mal nachschauen.
Aus dem Ofen nehmen und nach ca. 5 Minuten die Form öffnen und dann den Zwiebelkuchen ruhen und etwas abkühlen lassen.
Wir geniessen den immer lauwarm, oder auch kalt, mit einem leckeren Weisswein, auch mal ein Rosè.
Wir schaffen mit 2 Personen einen Kuchen. Der Zweite wird verschenkt.
So kann man den Samstag geniessen 😘





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