Backe, backe Brote - Freundschaftsbrot (mit Buttermilch & Sonnenblumenkernen)

Wenn wir eingeladen werden, bringen wir meistens ein kleines Geschenk mit. Eine schöne Flasche Wein haben wir immer im Keller und die wird immer gerne gesehen.
Jetzt will ich aber mal vom Wein weg und zu "selbstgemachten" greifen. Da meine Leidenschaft nun mal dem Brot backen gehört, bekommen unsere lieben Freunde jetzt mal ein Brot. 
Und ehrlich, wer freut sich nicht über etwas Hausgemachtes ?

Ich hatte mir Buttermilch geholt. Bei diesen heißen Temperaturen, ist das ein toller Durstlöscher. Aber, extrem empfindlich ! Überhaupt, sollte man bei den Temperaturen einkaufen, bitte immer eine Tasche für Gefriergut dabei haben. Gekühlte Lebensmittel sind extrem empfindlich und die Gefahr, das etwas "umgeht", ist sehr hoch. Also versucht die Kühlkette nicht groß zu unterbrechen !!!
Jetzt also zur Buttermilch..., ich habe diese nur teilweise getrunken, da ich auch ein leckeres Brot daraus gemacht habe. Und das Brot wurde dann noch mit Sonnenblumenkernen bereichert und verziert.
Das ist doch mal ein Geschenk, oder ? Ein schönes, rustikales Brot, das es so nicht zu kaufen gibt.

Mein Rezept:
250 g Buttermilch, aus dem Kühlschrank
150 g Wasser 
10 g frische Hefe (altern. 2 TL Trockenhefe)
250 g Weizenmehl (405)
250 g Dinkelmehl 
80 g Sonnenblumenkerne (und etwa mehr zum verzieren)
1 EL Honig
2 EL neutrales Öl
2 TL Salz

Eine große Schüssel nehmen, alternativ die Küchenmaschine. Nun die Buttermilch mit dem Wasser und der Hefe verrühren. Die Hefe sollte sich gut verteilt haben.
Gebt die Mehle dazu, den Honig, das Öl und das Salz und stellt daraus einen Teig her. Der Teig wird nicht so fest, eher wie Kaugummi.
Der Teig sollte jetzt mind. 1 Stunde zugfrei und abgedeckt ruhen.
Bei dem Wetter explodieren meine Hefeteige regelrecht. Der Sommer hat also durchaus Vorteile, auch zum backen 😜
Der Teig ist schön aufgegangen ? Prima, dann könnt Ihr jetzt die Sonnenblumenkerne unter den Teig kneten. Am besten klappt das auf einer bemehlten Arbeitsfläche.
Danach kann der Teig in eine vorbereitete Form, am besten mit Deckel, gegeben werden. Ich habe erst wieder ein paar Körner auf den Boden gegeben, dann den Teig drauf und auf den Teig dann nochmals Körner verteilt und etwas angedrückt.
Jetzt den Deckel drauf und wie meistens bei meinen Broten, die Form in den kalten Backofen gestellt. Die Temperatur auf 230 Grad Ober/Unterhitze eingestellt und den Timer auf 40 Minuten.
So sah dann das Ergebnis aus:
Ein echtes Brot mit "Wow-Effekt"! Zum verschenken fast zu Schade 😉

Bei den Temperaturen dauerte das Auskühlen etwas länger. Das Brot wurde noch handwarm verschenkt und kam super bei den Gastgebern an.
Und ich (gebe es gerne zu) hab mich auch sehr darüber gefreut ein Feedback am nächsten Tag zu bekommen. Das Brot war sehr, sehr lecker und ratzfatz verputzt. 😀👍





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