Sonntagmorgen, trübes Wetter, warmes Bett. Wer steht da freiwillig auf, macht sich fertig und fährt zum Bäcker ? Leider liegt die nächste Bäckerei wenigstens 1,5 km entfernt. Da läuft man im Sommer mal gerne hin, aber jetzt um die Jahreszeit ? Nein, das muss nicht sein. Wir haben ja noch Brot..., aber so leckere Brötchen am Sonntag ? Das hat ja schon was.
Nun denn, Homemade ist ja mein Credo. Ran an die Brötchen. Leider schmecken uns die Teige mit Backpulver nicht so gut. Wir lieben da eher den Hefeteig. Der braucht aber immer etwas Zeit und das am Sonntagmorgen ?
Nun denn, Homemade ist ja mein Credo. Ran an die Brötchen. Leider schmecken uns die Teige mit Backpulver nicht so gut. Wir lieben da eher den Hefeteig. Der braucht aber immer etwas Zeit und das am Sonntagmorgen ?
Nö, so nicht ! Ich stelle den Teig bereits am Abend her und lass diesen über Nacht ruhen. Dann geht das am nächsten Morgen ratz fatz, fertig.
400 g Weizenmehl (405)
100 g Dinkelmehl
3 TL Trockenhefe (alternativ 1/2 Würfel frische Hefe)
1,5 TL Salz
340 ml lauwarmes Wasser
In einer großen Schüssel die Mehle einschütten. Dann die Hefe in die Mitte setzen und das Salz außen rum streuen. Nun das Ganze mit Wasser aufgießen und (am besten mit den Händen) einen geschmeidigen Teig herstellen. Der Teig klebt und ist sehr elastisch. Ja, das ist richtig so.
Ihr könnt das Alles aber auch gerne in einer Küchenmaschine herstellen (Eure Hände werden es Euch danken😊).
Den Teig nun schön mit einem leicht feuchten Tuch bedecken und ruhen lassen. Man kann den jetzt in den Kühlschrank stellen, das machen viele. Was ich daran nicht mag, das der dann erstmal am nächsten Tag mind. 1/4 bis 1/2 Stunde wieder auf Zimmertemperatur kommen muss. Das dauert mir zu lange. Ich gebe den Teig in den kalten Backofen und das ist es dann auch schon. Dort zieht es nicht und die Temperatur ist bis zum nächsten Tag auch die Gleiche.
Am nächsten Morgen ist der Teig gut aufgegangen und wir können weiter arbeiten.
Stellt den Backofen auf 240 Grad Ober/Unterhitze und lasst diesen aufheizen. In der Zeit wird der Teig in einzelne Stücke geteilt und auf ein Backblech (gerne mit Backpapier) gebracht.
Der Teig ist schon was klebrig, darum kann ich die Brötchen auch nicht "rundschleifen", wie es so schön heißt. Aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.Wer mag, kann dann noch verschiedene Körner, oder Gewürze auf die Brötchen bringen. Ich habe aus dem Teig 9 Stück herausbekommen. Das liegt dann an jedem selber. Mehr Teig, größere und weniger Brötchen, weniger Teig, mehr Brötchen.
Ist der Ofen fertig mit aufheizen, schiebt das Backblech auf der mittleren Ebene ein. Jetzt ca. 15-20 Minuten backen lassen und ab und an mal in den Ofen schauen. Jeder Ofen ist anders...
Nun habt Ihr Zeit den Tisch schön zu decken, die Eier aufzusetzen, den Kaffee zu bereiten. Allmählich kommt auch ein ganz verführerischer Duft aus der Küche und das Wasser läuft Euch im Munde zusammen.
Jetzt sind auch die Brötchen fertig.
Diese kurz auskühlen lassen und die Familie an den Frühstückstisch rufen.
Auch innen sind die Brötchen herrlich fluffig und so lecker.Wir streiten uns nicht mehr, wer zum Bäcker fahren soll. Wir backen selber 😄
Yeahhhhhhh. Könnte ich auch mal wieder machen. Gab es bei uns auch eine Zeitlang. Und dann...schwupps...ist man wieder zum Bäcker geflitzt.
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