Teufel auf dem Teller (Seeteufel)

Gemäß unserer Tradition haben wir Freitags gerne Fisch auf dem Teller. Da es auf Weihnachten zu geht, gibt es an unserer Fischtheke auch mal Fisch, den es sonst nicht zu einfach zu kaufen gibt. Da ich sehr gerne Neues probiere, habe ich dann mal gleich zugeschlagen. 
Gut das es Gefriertruhen gibt 😅!
Ich finde sowieso, jetzt vor Weihnachten werden Lebensmittel, zu sehr guten Konditionen verkauft. Da kann man wirklich mal ein Schnäppchen machen. Und solange es haltbar gemacht werden kann, z.B. durch einfrieren, ist es eine tolle Sache zur Vorratshaltung. Und sparen kann man dadurch auch noch.
Aber natürlich sollte man dann auch die leckeren Dinge nach und nach essen. Bitte nicht zu lange Lagern.

Also Fisch, ich habe mir den Teufel ins Haus geholt.
Und mich in diesen verliebt 😍! Da bekommt der Spruch "Liebe geht durch den Magen" eine ganz neue Bedeutung.
Es gab gestern Seeteufel mit Bratkartoffeln Silvi (Post vom 21.03.21) und einer Senfcreme.
Ich sag Euch, so still war es selten bei uns am Esstisch. Wir haben einfach nur genossen.

Gerne verrate ich Euch auch, warum der Fisch Seeteufel heißt. Ich möchte hier aber betonen, das ist ganz alleine auf meinen Mist gewachsen, nix wissenschaftliches, oder so. Diese Idee kam mir einfach gestern bei der Zubereitung.
Hier mal die Bilder, danach könnt Ihr es vielleicht auch sehen...
So sieht Seeteufelfilet Natur aus. Ich habe diesen einfach mit etwas Öl in die heiße Pfanne gegeben.
Und kaum kommt der Fisch mit Hitze in Berührung, na ? Da dreht und windet dieser sich. Und mal ehrlich, sieht das jetzt nicht irgendwie nach Hörnern aus 😂😂😂?!

Der Fisch wurde bei hoher Hitze kurz angebraten, dann habe ich direkt die Hitze auf kleine Stufe reduziert und den Deckel auf die Pfanne gelegt. 
Während der Fisch so durchzieht, habe ich die Senfcreme hergestellt.
Dafür benötigt Ihr:
200 ml Wasser
200 g Frischkäse
1 gehäufter TL Senf (mild)
15 g Speisestärke
1 TL Blühpulver
Prise Pfeffer
Die o.g. Zutaten der Reihenfolge nach in einen Topf geben. Die Hitze aufstellen, sodass die Sauce zu köcheln beginnt. Jetzt mit einem Schneebesen gut rühren. Die Zutaten sollen sich verbinden und die Speisestärke sorgt dafür, das die Sauce gut andickt und cremig wird.
Das dauert ca. 5 Minuten.
Ist die Sauce schön cremig, den Topf von der Hitze wegziehen. Diese soll jetzt nicht mehr köcheln.
Und nun darf serviert und geschlemmt werden.

Dieses Essen hat das Potenzial, ein Festtagsessen zu werden ! 
Muss ja nicht jeden Feiertag Geflügel geben...🎄













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