Brot klappt bei mir ja gut. Aber bei den Brötchen gibt es noch Verbesserungsbedarf. Wie heißt es so schön ? Übung macht den Meister !
Ich habe ein wunderbares Buch geschenkt bekommen, da geht es nur um Brötchen.
Ich habe ein wunderbares Buch geschenkt bekommen, da geht es nur um Brötchen.
Ja, sowas gibt es !😄
Da wird alles wunderbar beschrieben. Aber, bis man ein Brötchen genießen kann, vergehen etliche Stunden. Das ist ja nicht ganz so mein Ding. Aber probieren geht über studieren, hier das Ergebnis:
Bin megastolz auf mich !!! Sehen die Brötchen nicht schon echt toll aus ? Und die haben auch richtig lecker geschmeckt. Knackige Kruste außen, innen fluffig und zart.Was habe ich geändert ? Zwei Dinge, 1. einen "Vorteig" hergestellt, 2. Zeit gegeben.
Die Brötchen waren für unser Sonntagsfrühstück gedacht. Ich habe den Samstagmorgen angefangen...
Der Vorteig:
100 g Wasser
100 g Weizenmehl
3-4 g Trockenhefe (altern. 1 g Frischhefe)
Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Ich habe diese kleine Masse in ein Einmachglas umgefüllt. Dieses dann (oder die abgedeckte Schüssel), an einen warmen Ort stellen. Der Vorteig soll 10-12 Stunden so in Ruhe gelassen werden.
Das habe ich am Samstagmorgen zubereitet. Nach 10 Stunden (oder auch was mehr) hab ich mir das Glas wieder hervorgeholt und damit den Hauptteig hergestellt.
Der Hauptteig:
200 g kaltes Wasser
400 g Weizenmehl
1 Tütchen Trockenhefe (altern. 10 g frische Hefe)
3 TL Honig
2 TL Salz
20 g Butter (altern. Margarine, oder Öl)
Hierfür lohnt sich eine Küchenmaschine. Alle Zutaten der Reihe nach in eine Schüssel geben. Zum Schluss den Vorteig dazu geben. Aus diesen Zutaten einen guten Teig kneten, aber nicht zu lange. Die Zutaten sollten schon vermischt sein, aber verausgabt Euch nicht am kneten. Diesen Teig wieder abdecken und über Nacht stehen lassen. Ich habe den Teig im nicht geheiztem Backofen gestellt.
Heute Morgen habe ich auf einer bemehlten Arbeitsfläche, den Teig (der hervorragend
aufgegangen ist !) mit Gefühl, gut durchgeknetet. Immer etwas Mehl dazu genommen, das der Teig nicht so klebt. Aber nicht die ganze Luft herausgedrückt.
Da das eine Arbeit ist, wo ich wirklich beide Hände brauche und auch echt wie ein kleines Fer 🐖 aussehe, habe ich davon keine Bilder (mein Mann hat noch geschlummert😔).
Nachdem sich der Teig gut "griffig" anfühlt, habe ich eine Rolle gerollt und daraus dann 12 einzelne Stücke geteilt.
Jedes Stück habe ich dann nochmal in der Hand durchgeknetet und dann rund gerollt.
Diese Kugel dann einfach auf ein gefettetes, oder mit Backpapier belegtes Blech geben. So mit jeder Kugel verfahren.
Nachdem der Teig aufgebraucht war, habe ich den Backofen auf 240 Grad Ober/Unterhitze aufheizen lassen. In der Zeit wurden die Brötchenkugeln mit einem scharfen Messer kreuzweise eingeritzt. Dann durften die entspannt auf Ihr abbacken warten.
Der Ofen war dann soweit. Das Blech auf die mittlere Schiene des Ofen geschoben und die Zeitschaltuhr auf 15 Minuten gestellt, fertig. Ihr wisst ja, jeder Ofen ist anders, kann also bei dem Einen, oder Anderen etwas länger dauern, oder schneller gehen. Aufpassen !
In der Zeit kann man entweder die Küche wieder aufräumen, oder den Frühstückstisch decken.
Es geht nichts über frische Brötchen, aus dem heimischen Ofen...😋
SCHÖNEN SONNTAG
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