Backe, backe Brote - Mischbrot mit Weizen, Roggen, Buttermilch und Essig

Hier habe ich ein wunderbares Brot, das leicht mit Buttermilch und Essig gesäuert wird. Das gibt dem Brot einen unverwechselbaren Geschmack und eine herrliche Frische.
Da ich immer verschiedene Mehlsorten auf Lager habe, mische ich diese auch sehr gerne. So habe ich hier Weizen und Roggen genutzt.
Der Teig hatte wieder mal genug Zeit sich zu entspannen. Gut 10 Stunden durfte die Hefe sich mit dem Mehlen, der Buttermilch und dem Essig anfreunden.
Und ich muss sagen, sehr gelungen ! Schaut Euch diese Scheibe an. So wie es sein soll, außen knusprig, innen zart und fluffig.
Wie kommt Ihr an so ein feines Brot ? Das ist kein Hexenwerk, also los....

450 g lauwarmes Wasser
2 Tütchen Trockenhefe
50 ml Buttermilch
650 g Weizenmehl
100 g Roggenmehl
2 TL Salz
1 TL Honig (od. Ahornsirup, Rübenkraut)
1 EL dunkler Balsamicoessig

Nehmt eine große Schüssel, alternativ eine Küchenmaschine. Zuerst mischt Ihr das Wasser mit der Hefe und gebt dann die Buttermilch dazu. Gut verrühren. Diese Zutaten sollten lauwarm, bzw. Zimmertemperatur haben. Diese Mischung ca. 1 Minute ruhen lassen.
Nun die verschiedenen Mehlsorten, sowie die anderen restlichen Zutaten zu der Flüssigkeit in die Schüssel geben und gut rühren. Mit einer Küchenmaschine ist es deutlich einfacher. Die kann den Teig ca. 3-4 Minuten durchkneten.
Wenn Ihr Eure eigenen Muskelkraft nutzt, der Teig ist eher zähflüssig. Das ist richtig so.
Diesen "Wackelpudding-Teig" nun abdecken und an einem zugfreien Ort (z.B. euer Backofen) entspannen lassen.
Ich habe den Teig vor der Arbeit gefertigt und am Abend abgebacken. Bei mir hatte der Teig dadurch 
ca. 10 Stunden Zeit.
Ihr könnt den Teig natürlich auch früher abbacken. Aber mind. 1 Stunde sollten die Zutaten schon haben, um gut arbeiten zu können. Ich merke immer, je länger der Teig Zeit bekommt, desto besser wird das Brot und es wird auch bekömmlicher.
Nach der Ruhephase wird der Teig, auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche durchgeknetet. Aber bitte mit Gefühl und nicht mit brachialer Gewalt !
Nehmt immer gut Mehl und drückt und rollt den Teig. Ihr merkt wie er sich dadurch verändert. Von echt klebrig und flüssig, wird der Teig griffiger und kräftiger.
Formt dann einen Brotlaib.
Nun habt Ihr die Möglichkeit den Ofen vorzuheizen, auf 200 Grad Ober/Unterhitze. In der Zeit kann der Brotlaib nochmal etwas entspannen. Ist die Temperatur erreicht, gebt das Brot auf ein belegtes Backblech und backt es ca. 30-40 Minuten ab. Hier müsst Ihr immer mal nachsehen. Jeder Ofen ist anders. Das Brot ist fertig, wenn es eine feine, helle Kruste hat und Ihr am Boden den Kopftest macht. Ist der Ton hohl, ist das Brot gut.
Die zweite Möglichkeit, ist meine. Ich gebe das Brot in eine Backform, mit Deckel.
Diese stelle ich in den kalten Backofen und heize dann den Ofen auf 230 Grad, Ober/Unterhitze auf. Das Brot bleibt dann für etwa 50 Minuten im Ofen. Dann schau ich mal nach, wie es aussieht. Zu blass ? Dann gebe ich noch 10 Minuten dazu.
Auch ich hole es dann aus der Form und mache den Klopftest.
Ja und dann kommt der schwierigste Teil, das Warten. Ja genau, es dauert halt, bis das Brot ausgekühlt ist. Aber Geduld wird belohnt.

Lecker, lecker ! Und mal wieder so einfach 😊







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