Homemade - Sushi

Sieht das nicht toll aus ? Sowas kommt bei einem wunderbaren Freundinnentreff raus !
Wir haben uns mal an "Homemade-Sushi" getraut. 
Ich kann nur sagen, "Leute macht das mal, mit Euren Freunden, Eurer Familie, Euren Kindern". Das ist wirklich ein Spass für ALLE ! Und natürlich schmeckt es auch super gut. 

Ich schätze, jeder Japaner würde uns einen Samurai auf den Hals hetzen, da wir es bestimmt nicht so toll hinbekommen, wie Sie selber. Und es gibt ja jede Menge verschiedener Leckereien unter dem Namen Sushi.
Wir haben uns an das klassische Sushi gewagt, dem Maki, wenn ich es recht recherchiert habe. Hier sind die Algen aussen um den Reis herum gewickelt. 
Für Anfänger genau das Richtige und man hat auch schnell ein Erfolgserlebnis. Und natürlich kann man auch recht schnell, lecker essen.
Wir haben ein Sushi-Kit genutzt. Das ist eine Art Starterpaket. Da waren im Paket bereits Sushireis, Reisessig, Wasabipaste, Sojasauce, Nori (Algen)Blätter und eine Bambusmatte dabei. So ein Paket gibt es in gut sortierten Supermärkten, oder auch mal im Discounter, während einer Japan-Aktion.
Den Rest, also die Füllung stellt man dann nach eigenem Geschmack und Wünschen zusammen.
Wir haben keinen frischen, rohen Fisch genutzt, sondern geräucherten Fisch. So hält sich das Sushi und man kann es auch noch am nächsten Tag verzehren.

Das Wichtigste ist natürlich der Reis. Und ja, es muss Sushi-Reis sein. Mit normalen Langkornreis klappt das leider nicht so.
Der Reis wird nach Anweisung gekocht. Dann in eine Schüssel umgefüllt, die gerne flach und weit sein soll. So kühlt der Reis schneller aus. Nun kommt der Reisessig zum Reis und das wird dann gut miteinander vermischt. So bekommt der Sushireis seine Klebeeigenschaft.
Nun den Reis zur Seite stellen und kpl. auskühlen lassen.
Jetzt auf zum schnippeln...
Für das Innenleben haben wir uns verschiedene Leckereien ausgesucht, hier als Beispiel:
Geräucherter Lachs, in Scheiben
1 Dose Thunfisch, in Wasser
Karotten
Paprika
Salatgurke
Frischkäse
Wasabipaste

Diese Zutaten werden in feine Stifte, Streifen, der Lachs in kleine Würfel geschnitten. Der Thunfisch zerfleddert bereits, wenn man den aus der Dose holt.
Diese leckeren Zutaten, habe ich vergessen zu fotografieren, sorry 😖!

Der Reis ist abgekühlt, dann los.
Auf die Bambusmatte kommt ein Algenblatt. Auf das Algenblatt kommt nun etwas Reis. Vorsicht, der klebt wie irre. Guter Tipp meines lieben Patenkindes (Sie ist schon Sushi-Profi), eine Schüssel kaltes Wasser dazu stellen und ab und an die Hände darin schwenken. Mit feuchten Händen lässt es sich besser arbeiten.
Der Reis sollte gleichmäßig auf dem Algenblatt verteilt sein. Der obere Rand wird frei gelassen. Nun kann man den Reis noch mit Frischkäse, oder wer es gerne scharf mag, mit Wasabi (oder beidem 😅) bestreichen.
Nun darf auch schon gefüllt werden. Legt im unteren Drittel die Einlage quer auf den Reis. Also z.B. Gurke, mit Lachs, oder Paprika mit Thunfisch, oder Möhren mit Lachs, usw. Da ist Eurer Phantasie keine Grenze gesetzt.
Und nun kommt die Kunst 😂😂😂, das Aufrollen der Leckerei. Hier ist etwas Geschick erforderlich. Ihr müsst nun, mit Hilfe der Bambusmatte das Algenblatt so aufrollen, das Euer Inhalt nicht rausgedrückt wird. Hört sich ja total einfach an. Aber ein zu wenig, geht nicht und ein zu viel drücken, geht auch nicht. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt.
So solle das Ergebnis aussehen. Hat auch unsere Expertin gemacht. Die anderen von meiner Freundin und mir, habe ich nicht mehr fotografiert.
Nun werden die Rollen einfach noch in gleichmäßige Stücke geschnitten und dekorativ auf Tellern gelegt.
In sep. Schälchen die Sojasauce und die Wasabipaste dazu stellen und dann darf geschlemmt werden.
Wir waren megastolz und pappsatt ! Ein wunderbares gemeinsames Erlebnis, mit viel Gelächter und absolut unvergessen.

DANKE Ihr Lieben 😍😍😍












Kommentare

  1. Liebe Susi… Danke 🙏 für diesen tollen Tag und das köstliche Sushi 🍱 Erlebnis 😘

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