Ja, ich backe immer noch eigene Brote und ja, ich hab da einiges nicht auf den Blog gestellt.
Hier habe ich einen besonders guten Teig und ein leckeres, gut haltbares Brot. Alternativ kann man da auch leckere Brötchen draus machen.
Hier habe ich einen besonders guten Teig und ein leckeres, gut haltbares Brot. Alternativ kann man da auch leckere Brötchen draus machen.
Das Geheimnis dieses Teigs sind, gemischtes Mehl, Säure und Zeit.
Lasst den Teig mind. 8-12 Stunden Ruhe und Zeit, sich zu entwickeln und zu reifen. M E G A !
Hier die Zutatenliste:450 ml handwarmes Wasser
50 g Joghurt (Skyr, oder Buttermilch, oder auch saure Sahne)
2 Tütchen Trockenhefe (altern. 1 Würfel frische Hefe)
650 g Weizenmehl
100 g Roggenmehl
2-3 TL Salz
1 EL dunkler Balsamicoessig
1 EL Rübenkraut
Ich persönlich bin ja ein großer Fan einer Küchenmaschine, aber natürlich könnt Ihr auch gerne eine Schüssel und Eure Muskelkraft einsetzen. Hier gehen die Meinungen total auseinander. Die Einen sagen, nur mit Muskelkraft, damit man den Teig spüren kann.
Die Anderen nehmen eine Maschine, damit der Teig auch optimal wird und spüren den dann etwas später, da man ja eh immer noch etwas mit den Händen durchkneten muss. Jeder wie er mag.
Also, zunächst das handwarme Wasser mit dem Joghurt und der Hefe vermischen. Dann kommt das Mehl, das Salz, der Balsamico und das Rübenkraut dazu. Daraus dann einen sehr elastischen Teig herstellen. Es wird kein sehr fester, oder kompakter Teig. Nein, eher klebrig und weich, das soll so sein.
Packt diesen Teig in eine Schüssel, die Ihr vorher mit einem kleinen Löffel Öl ausgestrichen habt. Jetzt kommt noch ein Tuch über das Ganze. Sucht Euch einen warmen Platz, z.B. unter einer Decke auf dem Sofa, oder einfach so in den Backofen stellen. Und jetzt lasst den Teig in Ruhe. So kann sich alles gut miteinander verbinden, reagieren und Ihr habt zum guten Schluss einen schönen aufgegangenen, leicht säuerlich riechenden Teig. Bitte wenigstens über Nacht total in Ruhe lassen !
Am nächsten Tag dann den Teig, auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und sanft durchkneten. Etwas Mehl könnt Ihr jetzt schon noch an den Teig geben. Aber bitte nur so viel, das dieser nicht mehr so an Euren Fingern klebt.
Währenddessen heizt Ihr den Ofen auf 220 Grad Ober/Unterhitze auf und holt Euch eine Backform mit Deckel.
Nun könnt Ihr den kpl. Teig in die Backform geben, oder etwas davon abnehmen, um daraus Brötchen zu formen. Ganz wie Ihr mögt.
Die Form wird für ca. 40 Minuten, mit Deckel auf mittlerer Schiene gebacken. Dann nehmt Ihr bitte den Deckel ab und schaut, wie das Brot nun aussieht.
Ihr es bereits schön gebräunt und sieht knusprig aus, prima dann raus damit aus der Form. Macht den "Klopftest" und wenn das Brot hohl klingt, legt es nochmals ohne Form in den Ofen.
Die Hitze abstellen und das Brot ca. 5 Minuten nachziehen lassen.
Solltet Ihr Brötchen daraus machen, den Teig in einzelne Stücke reissen und diese rundschleifen. Dann auf ein Backblech legen. Dieses Blech dann auf mittlerer Schiene bei 200 Grad, ca. 15-20 Minuten abbacken.
So bekommt Ihr leckere Sonntagsbrötchen, die mal nicht strahlendweiss sind. Dafür haben diese mehr Biss und halten auch gut ein paar Tage.
Selbstgebackenes Brot, selbstgebackene Brötchen, ach was will man mehr ???

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