Schenkt Dir einer Zitronen, mach Limonade daraus. So, oder so ähnlich geht doch ein bekannter Spruch, oder ?
Tja, in dem Fall habe ich mich selber um die Zitronen gekümmert 😏.
Da ich aktuell ja wieder viel experimentiere und die "Levante"Küche für mich entdecke, bin ich über eingelegte Zitronen gestolpert. Die sind nicht so einfach bei uns in den Geschäften zu bekommen.
Also - Homemade ist angesagt !
Alleine dieser Anblick, lässt einen gute Laune bekommen 😁Man benötigt für ein ca. 4 Gläser:
10 Biozitronen
50 g Zucker
100 g Salz
Olivenöl
Geduld !!!
Wascht die Zitronen gut ab und schneidet diese dann in dickere Scheiben. Die Enden können jeweils entsorgt werden.
Nun gebt Ihr in eine Schüssel den Zucker und das Salz.
Dazu kommen dann die Zitronenscheiben. Rührt alles gut durch.Nun kommt die erste Geduldsprobe. Legt ein Handtuch über die Schüssel und lasst diese 2 Tage, bei Raumtemperatur stehen.Schaut 1-2 mal am Tag nach und rührt die Zitronen etwas um.
Die Zucker-Salz-Mischung sorgt dafür das die Zitronen viel Wasser lassen. Das ist der wertvolle Saft, den wollen wir auch haben.
Nach dieser ersten Zeit, schichtet Ihr die Zitronen in ein Einmachglas, oder wie ich, in mehrere, kleinere Gläser (kann man dann auch gut verschenken !).
Drückt die Scheiben schön fest zusammen. Dann verteilt Ihr den Sud über die Gläser. Zum guten Schluss wird jedes Glas mit Olivenöl aufgefüllt. Die Zitronen sollen kpl. bedeckt sein.Verschließt nun die Gläser gut und schüttelt diese dann mal kräftig durch.
Jetzt kommt die zweite Geduldsprobe. Die Gläser benötigen jetzt Zeit. Das heißt, die Gläser bleiben jetzt für ca. 14 Tage, bei Zimmertemperatur stehen. Gerne kann täglich etwas geschüttelt werden.
Und die dritte Geduldsprobe folgt dann sogleich.
Jetzt kommen die Gläser in den Kühlschrank und auch hier verweilen diese ca. 14 Tage bevor die eingelegten Zitronen genutzt werden.
Eure Geduld wird mit wunderbaren Zitronen belohnt ! Und diese könnt Ihr dann zu Fleisch und Fisch, zu vegetarischen Gerichten nutzen.Wartet ab, ich bin dabei zu kochen 😉
PS: das original Rezept stammt von der lieben Haya Molcho





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