Weisskohl ist so vielseitig und gesund. Jeder kennt Sauerkraut. Ein Gemüse das oft im Herbst/Winter gegessen wird. Das Kraut enthält einiges an Vitamin C.
Da ich nicht die besten Vorraussetzungen zum fermentieren habe, hab ich mich für diese Variante der Krautverarbeitung entschieden.
Weinkraut ist halt nur nicht so sauer und wird eben mit Wein angereichert. Und es ist schön deftig. Passend zu dieser Jahreszeit.
Wozu passt es ? Eigentlich zu Allem, wo man auch gerne Sauerkraut zu essen kann. Gerne deftiges, gerne würziges, gerne auch etwas leichtes, z.B. Fisch.Da ich nicht die besten Vorraussetzungen zum fermentieren habe, hab ich mich für diese Variante der Krautverarbeitung entschieden.
Weinkraut ist halt nur nicht so sauer und wird eben mit Wein angereichert. Und es ist schön deftig. Passend zu dieser Jahreszeit.
Wir sind natürlich Unterstützer der deftigen Küche 😄
Das gab es bei uns:
Yammi, total lecker, mit Kasseler und Püree.Aber ich schildere Euch hier nur, wie ich das Weinkraut hergestellt habe.
Die Zutaten:
Na ja, ein bisschen kommt dann doch noch dazuca. 1 Kg Weisskohl
2-3 Äpfel (je nach Größe)ca. 200-250 g
gut 150 g (weisse) Trauben
1 mittlere Zwiebel
130 ml trockener Weisswein
etwas Zitronensaft
1 TL Salz
1 EL Zucker
wer mag etwas Kümmel (nur optional)
etwas Öl zum anbraten
1 gehäufter TL Gemüsebrühenpulver
Zunächst mal sucht Ihr Euch eine große Schüssel. Schneidet den Kohlkopf in schmale Streifen (Ihr seht, ich habe es auch nicht perfekt hinbekommen). Die Äpfel bitte schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
Gebt das geschnittene Kraut in die große Schüssel und verteilt darüber das Salz und den Zucker. Jetzt mischt das ordentlich mit Euren Händen durch. Ihr könnt da schön Eure Kraft anbringen. Drückt und quetscht das Kraut.
Wenn Ihr meint es ist gut, gebt den Zitronensaft, den Wein und die Äpfel dazu. Und dann,... ja genau, wieder schön, kräftig mischen. Aber bitte mit den Händen !
Wenn Ihr das gut erledigt habt, deckt die Schüssel ab und lasst das Ganze mind. 1 Stunde ziehen.
In der Zeit schält und schneidet Ihr die Zwiebeln schon mal in grobe Würfel.
Die Zeit ist rum, prima. Schnappt Euch einen großen Topf. Gebt was Öl rein und bratet die Zwiebeln auf mittlerer Hitze an.
Wenn diese schön glasig sind, oder gar schon etwas Farbe angenommen haben, gebt nun das kpl. Kraut, mit Äpfeln und Saft in den Topf. On Top, das Brühpulver.
Alles mal wieder durchrühren und ca. 5 Minuten schmoren lassen.
Dann nehmt ca. die Hälfte der Trauben und gebt diese mit in den Topf. Übrigens, ich hatte ja auch keine richtig weißen Trauben. Da wird das Kraut halt etwas dunkler, macht nix. Das tut dem Geschmack keinen Abbruch.
Rührt die Trauben gut unter und legt nun einen Deckel auf den Topf. Alles sollte nun für ca. 30 Minuten vor sich hin simmern.
Nach der halben Stunde, probiert bitte mal. Manch einer mag das Kraut bissfest, manch einer eher matschig weich.
Sollte es für Euch so passen, gebt die restlichen Trauben in den Topf. Noch 5 Minuten mitgaren, dann ist das Kraut fertig.
Jetzt könnt Ihr es entweder direkt zum essen nutzen, oder Ihr lasst das Kraut kalt werden. Dann könnt Ihr es anschließend einfrieren, oder es ein paar Tage im Kühlschrank aufheben.Unserer Meinung nach, schmeckt es nach ein paar Tagen einfach besser. Aber bitte nicht zu lange stehen lassen. Ich würde es max. 3 Tage aufheben, ansonsten eher TK.
Auch hier wieder eine tolle Verarbeitung des Jahreszeiten-Angebotes:
Weisskohl, Zwiebeln, Trauben




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