Was gib es schöneres, als ein wunderbares Sonntags- oder Feiertagsessen, im Kreise seiner Liebsten. Dann noch etwas, wo man nicht ständig in der Küche stehen muss ? Ich habe mich mal an Schmorgerichte herangewagt, Methode Slow Cooking. Probiert es auch aus, easy und lecker.
Hier sind es Rinderbäckchen. Ein Fleisch, das eigentlich nicht so beliebt ist, oder war. Eben weil es nicht schnell geht mit dem kochen und dieser Teil auch oft eher als "Abfall" gesehen wird. Das Fleisch ist noch recht günstig, braucht aber zur richtigen Entfaltung eben Zeit.
Hier sind es Rinderbäckchen. Ein Fleisch, das eigentlich nicht so beliebt ist, oder war. Eben weil es nicht schnell geht mit dem kochen und dieser Teil auch oft eher als "Abfall" gesehen wird. Das Fleisch ist noch recht günstig, braucht aber zur richtigen Entfaltung eben Zeit.
Zunächst solltet Ihr das Fleisch, mit kaltem Wasser waschen, abtupfen und dann in einer Schüssel mit dem Rotwein übergießen. Das Fleisch sollte kpl. bedeckt sein. Diese Schüssel gebt Ihr dann für mehrere Stunden (am Besten am Abend vorher) in den Kühlschrank. Vor der Zubereitung lasst es ca. eine Stunde Zimmertemperatur annehmen. Der Rotwein wird noch gebraucht, also bitte nicht
wegschütten !
Und dann geht es so weiter:
Dieses Gericht benötigt 4 Stunden im Ofen, bei 120 Grad Ober/Unterhitze. Nicht erschrecken ! Ihr habt in dieser Zeit wirklich Zeit für andere Dinge. Das ist doch toll. Aber vorher muss schon etwas gearbeitet werden.Unsere Zutaten für 4 Personen:
1 Kg Rinderbäckchen (altern. Kalbs- oder Ochsenbäckchen)
350 g Suppengemüse
ca. 1 Flasche halbtrockener Rotwein
60 ml Portwein
500 ml Gemüsebrühe, oder Rinderfond
gerne einige kleine Tomaten, muss aber nicht sein
Schmortopf, Backofen geeignet
Dummerweise habe ich von den Bäckchen kein Foto im Urzustand gemacht. Da hatte ich einfach zu viel in den Händen 😒 . Die Bäckchen sehen aus, wie ein 3 seitiges Kleeblatt. Somit muss man diese erst etwas in Form bringen. Ich habe jeweils diese Teile, in 3 Teile geschnitten. So hatte ich insgesamt 6 Lagen Fleisch. Diese habe ich dann einfach zusammengeklappt und mit Zahnstochern festgesteckt. Ähnlich wie Rouladen. Gerne könnt Ihr Euch auch die Mühe machen und das Fleisch mit einem Faden zusammen zu surren. Ihr kennt mich, ist mir zu viel Arbeit.
Diese Fleischpäckchen werden nun in einem Schmortopf, der mit etwas Öl erhitzt wurde, gut angebraten.
Lasst das Fleisch so lange auf einer Seite braten, bis es ganz einfach vom Topfboden zu lösen ist. Das kann wirklich 3-5 Minuten dauern. Dann bitte umdrehen und die nächste Seite ebenfalls gut Farbe bekommen lassen.In der Zeit schneidet Ihr das Suppengemüse klein und stellt den Backofen schon mal auf 120 Grad Ober/Unterhitze ein.
Wenn Ihr noch Lust auf etwas Tomate habt, gebt diese gerne zum Gemüse dazu. Wenn das Fleisch von allen Seiten gut gebräunt ist, bitte das Gemüse dazu geben und ebenfalls schön anbraten.Nun kommen die verschiedenen Flüssigkeiten dazu. Zuerst der Portwein. Und lasst diesen bitte sehr gut verkochen.Seht Ihr das auf dem Bild oben ? Der Portwein ist kpl. verkocht. Gut so. Nun gießt den Rotwein an und lasst diesen auch eine Weile einkochen.Ich sage Euch, das schmurgelt und duftet ! Wartet etwas und gießt dann die Gemüsebrühe, oder den Rinderfond an.Kurz aufkochen lassen und dann den Deckel auf den Topf. Dann anschließend, mit geschlossenem Deckel in den Backofen schieben.Nun könnt Ihr entspannen. Lasst das nun einfach für 4 Stunden total unberührt vor sich hingaren.
Nicht den Backofen öffnen, oder gar den Deckel heben und rühren. Nein, jetzt seit Ihr fertig.
Natürlich könnt Ihr in der Zeit die Küche aufräumen, den Tisch decken, Euch um die Beilagen kümmern.
Oder Ihr macht Euch ne schöne Tasse Kaffee/Tee und genießt einfach die Zeit.
Nach Ablauf der Zeit habt Ihr ein echtes Highlight aus dem Ofen. Das Fleisch ist so zart und zerfällt regelrecht auf der Zunge.
Ihr könnt die Sauce so nutzen, oder Ihr nehmt das Fleisch heraus und püriert das Gemüse zu einer Sauce.
Wir haben da nicht so viel drumherum gemacht. Nur etwas Rotkohl und zur Erfrischung einfach eine Orange aufgeschnitten.Das war einer meiner entspanntesten Kochevents am Wochenende !









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